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Marketingberater 2.0

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Dies ist das Cliplog von Social Media Berater Sebastian Voss. Hier häuft sich alles Lesenswerte rund ums Thema "Social Media im Unternehmenseinsatz". Viel Spaß beim Schmökern und Kommentieren!
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Contributors to this Amplog

Social Media Marketing erfolgt oft ohne Plan

Social Media Marketing erfolgt oft ohne Plan
Social Media Marketing ist längst kein Trend mehr, sondern vielmehr Realität: Nach Auskunft des Marktforschungsinstitutes eMarketer ist mittlerweile mehr als die Hälfte aller Marketingentscheider in irgendeiner Form in diesem Feld aktiv. Woran es häufig allerdings noch fehlt, ist eine gut durchdachte Strategie.
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Social Media Marketing: Am Anfang war der Mensch … (Teil 1)

Amplifyd from sebastianvoss.typepad.com

Social Media Marketing: Am Anfang war der Mensch … (Teil 1)

ngesichts dessen, dass zurzeit immer noch viele Unternehmen und Agenturen, die sich “Social Media” annähern möchten - planlos handeln, dachte ich, ich widme mich zur Abwechslung einem Thema, um dass es sich auch im
Angesichts dessen, dass zurzeit immer noch viele Unternehmen und Agenturen, die sich “Social Media” annähern möchten - planlos handeln, dachte ich, ich widme mich zur Abwechslung einem Thema, um dass es sich auch im klassischen Marketing ohne “wenn und aber” immer drehen sollte: Den Kunden.
Nach meiner Ansicht liegt dieses aktionistische Vorgehen nicht nur an den aus dem Boden sprießenden, selbsternannten Social Media Experten, die ihren Kunden zwangsläufig empfehlen, unbedingt einen Blog einzurichten oder mit dem Twittern zu beginnen.Read more at sebastianvoss.typepad.com
 

Internet- und Web-2.0-Studie für den BtoB-Sektor

Wie die Studie erklärt, kommen auch B2B-Unternehmen langsam in Fahrt. Jedoch stellt sich immer noch die Frage, inwieweit Entscheider bereit sind personelle Ressourcen dafür zu stellen und ihre Schreibblockade zu überwinden. Es ist doch nicht schlimm sich mal Fehler bei der Content-Bestückung zu erlauben, ein Unternehmen besteht doch auch nur aus Menschen. Das... read more

Amplifyd from www.medienhandbuch.de

Internet- und Web-2.0-Studie für den BtoB-Sektor

Der Dornröschenschlaf ist vorbei! Jetzt erkennen auch immer mehr der eher traditionell geprägten BtoB-Unternehmen: Web 2.0 ist keineswegs nur ein Hype. Es hat die Regeln für Markenkommunikation entscheidend verändert.

Nur wer seine Marke auch online aktiv führt, kann langfristig erfolgreich sein. Das Digital Branding rückt daher immer stärker in den Fokus der Onlinemaßnahmen. Gleichzeitig erhöhen Business-to-Business (BtoB)-Unternehmen auch 2010 auf der ganzen Welt weiter ihr digitales Budget – insbesondere in Deutschland. Das zeigt die bislang umfangreichste länderübergreifende BtoB-Studie zum Einsatz von Internet und Web 2.0, die das wob Partnernetzwerk BBN The Business Branding Network in Zusammenarbeit mit der Benchmark Group durchgeführt hat. Befragt wurden dafür Marketing- und Kommunikationsverantwortliche aus 112 Unternehmen in acht Ländern: Belgien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Südkorea und USA.

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Mercedes-Benz auf neuen Wegen…

Umfassendes Interview, das eine realistische Einschätzung des Themas Social Media in Sicht eines deutschen Großkonzerns wiedergibt. Obwohl die Fragen immer wieder zum Herunterleihern allgemein bekannter Aussagen einladen ist es trotzdem lesenswert!

Amplifyd from gefahrgut.wordpress.com
Twitter Account @sls_amg

„Social Media ist kein vorübergehendes Phänomen, sondern ein grundlegender Wandel in unserem gesellschaftlichen Informations- und Kommunikationsverhalten.“ Eine Aussage die wohl kaum treffender zu formulieren ist. Daniel Seeger sprach mit Eleftherios Hatziioannou, Projektmanager Social Media im Team Interactive Marketing bei Mercedes-Benz Cars über Chancen und Risiken der neuen Medien, Mercedes-Benz und den Spagat zwischen Tradition und Moderne.

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Verlieren Unternehmenswebseiten an Bedeutung?

Mein Kollege Bastian Scherbeck, Social Media Berater bei achtung! Kommunikation, erklärt warum Google faktisch die Homepage eines jeden Unternehmens ist und herkömmliche Firmenwebseiten im Zuge von Social Media Aktivitäten immer mehr an Bedeutung verlieren werden.

Amplifyd from digital-conversation.de

Google ist Deine Homepage! (Noch)

By Bastian Scherbeck

Eine Nadel im Heuhaufen: Die Homepage

Ende März 2009 gab es laut DENIC bereits über 12,5 Mio. registrierte .de Domains – darunter natürlich auch die deutschen Domains unzähliger Unternehmen. Laut Nielsen Online besucht der durchschnittliche deutsche Internet-User im Monat  jedoch gerade einmal 81 verschiedene Domains. Man kann sich ausrechnen, wie groß die Chance ist, dass eine bestimmte Unternehmens-Domain immer wieder dazugehört.

Und trotzdem: Die Unternehmen pflegen ihre Homepages/Websites. Sie kümmern sich um Content und Layout, halten die dort sichtbaren Informationen aktuell und erhöhen die Sichtbarkeit von Homepage und Website (hoffentlich) durch klassische SEO- und SEA-Maßnahmen: Der lange rote Faden an der Nadel, der bis zur Spitze des Heuhaufens reicht. Wer richtig sucht, der findet dann auch – für ein paar tausend Visits und Page Impressions wird es schon reichen.

Apropos Suche

Denn: Fast immer führt der Weg zur Homepage über die Suche: Laut Nielsens im März 2009 erschienenem “Global Faces and Networked Places“-Report erreichen Suchmaschinen “weltweit” (manchmal ist die Welt klein …)  85,9% aller User:

Nielsen Online, Global Faces and Networked Places

Und in Deutschland gibt es (noch stärker ausgeprägt als in anderen Ländern dieser Welt) nur eine einzige Suchmaschine von Relevanz: Google. Mit einem Marktanteil von knapp 93% (webhits 2008) können wir in Deutschland andere klassische Suchmaschinen getrost vernachlässigen. Und das bedeutet?

Google ist Deine Homepage!

Wenn davon auszugehen ist, dass die Mehrzahl der Besucher jeder Website momentan von einer Suchmaschine den Weg zur Domain findet (Laut TGI beginnen in Europa 87% aller Online-Aktivitäten mit der Suche) und Google in Deutschland den genannten Marktanteil weiterhin hält, dann ist – zumindest für den Moment – Google faktisch die Homepage jedes Unternehmens. Von hier finden die User zur Unternehmens-Website – oder eben auch nicht. Dies unterstreicht zum einen die Relevanz von SEO und SEA: Es gilt die Sichtbarkeit der Unternehmenswebsite auf der “Homepage” Google bei den relevanten Schlagworten zu erhöhen. Zum anderen heisst es im Jahre 2009 jedoch: Umdenken! In Zeiten des immer stärker werdenden User Generated Contents lassen sich Informationen über ein Unternehmen, seine Marken und seine Produkte schon lange nicht mehr nur auf der Unternehmenswebsite finden: In Blogs und Foren, auf Bewertungsportalen und in Social Networks, auf Video- und Audioportalen äußern sich Fans und Kritiker mit oft deutlichen Worten über Unternehmen, Marke und Produkte. Egal, wie viel Geld ihr Unternehmen für SEO und SEA ausgibt: Die Stimmen der User werden – aufgrund ihrer extremen Vernetzung und der schieren Menge und Regelmäßigkeit neu veröffentlichter Meinungen – nicht mehr in der Bedeutungslosigkeit der zweiten Suchergebnisseite versinken: Sie beeinflussen damit deutlich das öffentliche Bild jedes Unternehmens. Dabei haben sie gegenüber den offiziellen Informationsquellen der Unternehmen einen deutlichen Vorteil: ihnen wird vertraut! (Siehe Edelman Trust Barometer 2009).

Vergiss Deine Unternehmenswebsite!

- zumindest für den Moment. Es gilt, sich Gedanken über die tatsächliche Homepage eines jeden Unternehmens (Google!) und die Vertrauensvorteile des User Generated Contents zu machen: Wie kann ein Unternehmen die eben gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um an dem auf unzähligen Websites kommunizierten und im Online-Dialog immer wieder neu definierten öffentlichen Bild von Unternehmen, Marken und Produkten mitzuarbeiten?

Das Stichwort heisst: Social Search

Will man das immer deutlicher auch durch die Social Media geprägte und dann über Google wahrgenommene Bild von Unternehmen, Marken und Produkten aktiv mitgestalten, gibt es nur eine Möglichkeit: Das aktive Engagement in den für das Unternehmen relevanten Social Media. Denn: Nur wer sich transparent und langfristig in den Online-Communities engagiert, mit den Dialogpartnern auf Augenhöhe diskutiert und aktiv Mehrwert in die Community trägt, wird von seinen Gesprächspartnern ernst genommen: Die unbedingte Voraussetzung zur Mitgestaltung der Unternehmens-/Marken-/Produktwahrnehmung im Netz bzw. auf google.de

Die Zukunft: If the news is important, it will find me

Die Relevanz von Google für die Unternehmenskommunikation wird auch in Zukunft nicht zu unterschätzen sein. Trotzdem gilt es einen weiteren Faktor zu beachten: Die zunehmende Relevanz der Informationsübermittlung über Social Networks. Gerade auch in Deutschland ist die Nutzung der Social Media auf dem Vormarsch – hier aufgezeigt am Beispiel der “Member Community Websites”:

Nielsen Online

Konkret bedeutet dies: Je stärker die Nutzung der Social Media wächst (und je höher damit der Anteil der Social Media an der gesamten Online-Zeit der Nutzer wird), umso eher werden Neuigkeiten und Informationen eben über das soziale Netzwerk der Freunde (und nicht mehr über eine Google-Suche) aufgenommen: Informationen von Freunden sind interessant, relevant und vertrauenswürdig – womit das Engagement in den (richtigen) Social Media in Zukunft auf der Agenda jeder Unternehmenskommunikation stehen muss!

Und jetzt wieder Deine Website!

Doch ein Engagement in all den Social Networks, in denen man aufgrund einer Zielgruppenanalyse (potenzielle) Kunden und Multiplikatoren vermutet, sollte nur den Anfang des Social Media Engagements jedes Unternehmens darstellen. Letztlich gilt es, den eigenen Unternehmensauftritt an die Online-Kommunikation im Jahre 2009 anzupassen: Socialize Your Website!

Doch: Was bedeutet das? Welche Varianten bieten sich hier an? Mehr dazu in einem weiteren Posting…

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Dienste für Corporate Twitterer

Werkzeuge, die das Twittern optimieren gibt es massig. Mein Kollege Markus Jacobs (aka @kehrseite) hat einige Tools zusammengestellt, die sich gerade auch im Unternehmensumfeld relativ nützlich erweisen können.

Amplifyd from kehrseite.de

Twitter im Business

admin | 14. Juni 2009

Von vielen wurde ich auf dem Barcamp Cologne 3 nach Twittertools gefragt, die
einem die Arbeit mit Twitter erleichtern koennen. Daraufhin hielt ich  letzten Sonntagnachmittag eine Extra-Session zu diesem Thema.

Da der Teilnehmerkreis Microblogging im Unternehmen einsetzt /
einsetzen will, habe ich eine kleine Auswahl an Hilfsmitteln
vorgestellt.

Mit einem Analyestool zeigte ich, wie ich mir sehr leicht ein Bild
von einem Twitterprofil machen kann.

Twitteranalyzer

Als Beispiel habe ich den Accountnamen eines Teilnehmers eingegeben
und gesehen, welche Hashtags dieser am haeufigsten benutzt.

Man kann schnell erkennen, was dieser Person wichtig ist, oder auf
welche Veranstaltungen sie geht.

Interessant finde ich dabei auch die Linkanalyse. Wenn zum Beispiel
mehrmals derselbe Link getwittert wird, erkenne ich, wie aufdringlich
jemand seine Produkte verkaufen will. ;-)

Tweepguide

Kann man gut fuer die regionale Suche einsetzen.

Bei der Eingabe location:stadt sieht man, welche Profile in dieser
Stadt die meisten Anhaenger haben und in welcher Sprache diese
twittern. Solche Informationen koennen z.B. fuer regionale Netzwerke
oder Veranstaltungen sehr wichtig sein.

Twitterforbusypeople

Hier kann man sehen, wie aktiv die Follower sind.

Es zeigt Follower, die in der letzten Stunde, gestern oder frueher
nicht aktiv waren.

Twazzup

Mit Twazzup kann ich sehr einfach mein Unternehmen oder Produkt bei
Twitter ueberwachen.

Es werden die neuesten Bilder, beliebtesten Links und weitere
Informationen leicht zugaenglich gemacht.

Rivva

Echtzeit-Schlagzeilen-Aggregator Rivva bietet auch zwei sehr
interessante Twitteroptionen fuer den deutschsprachigen Raum.

Rivva-Retweet. Hier kann man sich aktuelle Tweets mit wenigstens x
(einstellbar) Retweets anschauen. Oder anhand der Option Links,
welche Links am haeufigsten getwittert werden.

cotweet

Ein Tool, was speziell fuer Unternehmen konzeptioniert wurde. Hier
koennen mehrere Accounts verwaltet werden. Eine Besonderheit ist die
Moeglichkeit, Konversationen besser folgen zu koennen, wie uns mein
Twittwoch Kollege veranschaulichte

fav.tweets

Mit Fav.Tweets kann man sehen, welche Tweets meine Kontakte als
Favoriten gespeichert haben. Ich nutze es, um mir einen Ueberblick
ueber die besten Tweets des Tages zu verschaffen.

RSSFriends

Eine grosse Zeitersparnis bietet mir RSSFriends. Informationen ueber
neue Follower brauche ich nicht mehr per e-mail zu empfangen. Wenn
Follower abspringen, bekomme ich es mit, weil diese Angabe
zusaetzlich angezeigt wird.

Weitere Tools, kurz angesprochen:

http://twtqpon.com/ Twtqpon - Qpongs erstellen und ueber Twitter
verbreiten.

http://www.twtpoll.com/ Twtpoll Umfragen ueber Twitter starten

http://www.twieee.com/ Twieee automatisch mehrsprachig twittern und
die Timeline in der gewuenschten Sprache lesen

http://tweetake.com/ Tweetake Kontakte und Nachrichten sichern

Hier meine Twittertool-Liste, die viele bekannte Twitternutzer schon als Quelle genutzt haben: http://kehrseite.slinkset.com/ oder http://www.oneview.de/netzwerke/twitter/

Read more at kehrseite.de
 

Daimler 2.0

Es finden sich reichlich Beispiele von amerikanischen Global Playern wie z.B. GM, Dell oder Amazon, die mehr oder weniger erfolgreich ihre Social Media Kampagenen im Netz voranpreschen. Doch wie schaut´s in der deutschen Konzernlandschaft in Punkto “Social Web” aus. Durch einen Tweet von @uweknaus, bin ich auf die Web 2.0 Aktivitäten des Stuttgarter Autobauers aufmerksam geworden. Have a look …

Amplifyd from www.daimler.com
Daimler and Web 2.0
Daimler takes advantage of the opportunities of social media. This site provides an overview on the corporate web 2.0 activities.
 
Weblogs
Daimler-Blog
   
Daimler-Blog
Daimler employees post articles in the Daimler-Blog providing insights into their daily business.
 
 
 
 
 
 
 
Car2Go-Blog
 
Car2Go
The Car2Go-Blog serves as an additional exchange platform for the pilot project Car2Go. Not only people working with Daimler blog here, but also participants of the Car2Go project as well as users interested in innovative mobility concepts.
 
Twitter-Accounts
   
Twitter
Twitter is a micro-blogging service offering its users the opportunity to exchange micro-messages containing up to 140 characters in length. Additionally, users can subscribe to the “tweets” of co-users.
 
 

 
On this channel, employees of Daimler communications department tweet on different occasions, for example on events or the corporate development.

http://twitter.com/daimler_news

Here you can find corporate as well as media news on Daimler. Daimler corporate information is automatically retrieved from Daimler Media Site. Additionally, you can find a selection of news on Daimler from external media on the internet. Please note: Daimler has no influence on this content published by other websites. The publication of these news via Twitter does not imply endorsement by Daimler of the linked content.

http://twitter.com/daimler_bi


The Business Innovation Community team is tweeting news on innovation management research and best practices (studies, technologies, etc.). Moreover updates on Business Innovation projects are being provided. The Business Innovation Community is an internal web 2.0 platform for new business ideas.
YouTube
 
YouTube Daimler  Videocast
The Daimler Videocast on YouTube regularly presents new technical developments, products and concepts.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
YouTube Daimler-Blog
Here one can find all videos featured in posts on the Daimler-Blog.
 
 
 
 
 
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Dell nutzt Twitter als Umsatzmaschine

Der amerikanische Computerlieferant Dell veröffentlichte jüngst, dass es über seinen Twitterchannel mehr als 2 Mio. US-Dollar eingespielt hat. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen, die Twitter als authentisches Dialoginstrument nutzen, setzt Dell hier klar auf den aktiven Verkauf. Ob dies moralisch vertretbar ist oder schlichtweg eine Art den beliebten Mikrobloggingdienst im Return-to-investment-Sinne zu  nutzen, lasse ich jetzt erstmal so in der Social Media Sphäre stehen. Was meint Ihr dazu?

Amplifyd from www.copypaste.nl

Case: Making money with Twitter

13 June, 2009

dell_logoThis week Dell blogged that it has generated more than 2 million U.S. Dollars in revenue from their Twitter account @DellOutlet. This means that they are up one million since late last year, which was the first time they disclosed some information about Twitter-generated sales.

Growth 

Looking at the growth rate it stands to reason that the Twitter related sales on Dell’s sites will probably amount to over 3 million dollars in software, hardware and services in the calendar year 2009. Funny thing is that according to Dell, much of the growing interest in this Dell Twitter account growth was actually not driven by Dell marketing, but by Dell’s followers on Twitter, who increased awareness of the service by re-tweeting Dell’s messages.

Over half a million followers in a year

Dell manages this by using Twitter as a way to tell followers about exclusive offers, discounts and savings. @DellOutlet has gained over 600,000 followers in about one and a half years. In the chart in the accompanying image you can see that the growth over the las three months is still pretty linear. dell-outlet-on-twitter

Dell explains the strategy behind@DellOutlet on their blog:

“Deal-hunters are especially attracted to Dell’s Twitter presence. Dell Outlet sells refurbished Dell products at great prices, but inventories fluctuate, making it difficult to know when products are available or on sale. Dell Outlet uses Twitter as a way to message out coupons, clearance events and new arrival information to those looking for Dell technology at a discounted price.”

Refurbished

By the way, refurbished machines are faulty computers or other items that have been sent back by customers and have been repaired by Dell. So not completely new, but bargains from the repairs department. Dell is great at tracking sales, and have been able to identify which sales originated from a Twitter feed click, even if the sales were done elsewhere on Dell.com in the end. Dell are masters of up selling. Combining the revenue of all these sales, @DellOutlet has already led to more than $2 million in revenue since they started in December 2007.

Irony

And so, while some companies try to engage in a “meaningful dialogue” with their customers on Twitter, while webcare teams are looking for customers with complaints and while other companies use Twitter to share news about products and new developments, Dell has gone straight for the kill and is using Twitter to make money, plain and simple. And at the same time, Dell’s customers are using the service to save money. Winners all around? Ironically, the only one not making any money out of this deal is… Twitter.

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Social Media - Bestandteil des Kommunikations-Mix

Es lässt sich nicht leugnen, Social Media wird immer omipräsenter. Es ist bei vielen Menschen zur tagtäglichen Gewohnheit geworden, neben ihren E-Mails auch Nachrichten in den Social Networks abzurufen, Kommentare in den Threads von Freunden zu posten und gekaufte Produkte bei Amazon oder E-Bay zu bewerten.

Es geht für moderne, wettbewerbsfähige Unternehmen kein Weg mehr dran vorbei an einer crossmedialen-Kampagnenstrategie, bei der Social Media Elemente mit in den Kommnikationsmix eingespannt werden, um bestimmte Zielgruppen zu erreichen.

Es ist dringender denn je, das PR-Abteilungen und Agenturen die neue Spielart des Internet begreifen und diese nicht mehr als bloßen “Hype” abstempeln. Bastian Scherbeck von achtung! hat dazu einen netten, aufrüttelnden Artikel auf dem Weblog Digital Conversation verfasst, bei dem ich übrigens auch Gastautor bin. Man lese und kapiere…

Amplifyd from digital-conversation.de

Social Media gehören zu Deinem Repertoire. Punkt.

By Bastian Scherbeck

Medienlandschaft 2009

Im Jahr 2009 sind die Social Media in Deutschland angekommen: Von den guten alten Foren über Wer kennt wen, StudiVZ und Facebook, bis hin zu Twitter: Die interaktive Mediennutzung hat endgültig Einzug in die deutschen Haushalte gehalten. Ein deutlich wahrnehmbarer Teil der ehemaligen Konsumenten mischt nun aktiv auf dem Informationsmarkt mit und produziert online unablässig für jeden abrufbare Inhalte. Das haben mittlerweile sogar die klassischen, monologischen Medien (Fernsehen, Radio, Printpresse) erkannt. Sie sind dadurch zwar (noch) nicht obsolet geworden, ihren vorherigen  Stellenwert haben sie jedoch verloren. Und werden Ihn nicht wieder zurückgewinnen.

Der Kommunikationsmarkt wird damit deutlich differenzierter, unzählige Nischenmärkte tun sich auf: Informationen gibt es - spätestens seit dem Siegeszug der Smartphones - gefühlt kostenlos, zu jedem Thema, zu jeder Zeit, an jedem Ort und in einer die traditionellen, analogen Kanäle immer stärker in Bedrängnis bringenden Geschwindigkeit. Für jeden, der das Internet aktiv und täglich nutzt, können Tagesschau, Tageszeitung und Boulevardpresse da nicht mehr mithalten: Zu langsam, nicht aktuell genug, zu teuer. Konsequenterweise sinkt die Reichweite der klassischen Medien langsam aber stetig.

Unternehmenskommunikation 2009

Noch im Jahre 2008 wurde dies von den meisten Unternehmenskommunikatoren geflissentlich ignoriert. “Der Hype geht schon vorbei”, “Die Web 2.0 Blase wird platzen” - als jemand der sich bereits früh mit der Entwicklung der Onlinekommunikation auseinandergesetzt hat, wurde man nicht selten belächelt. 2009 hat sich das geändert: Die klassischen PR erweisen sich immer wieder als ineffizient, klassische Mechanismen funktionieren nicht mehr (Gewinnspielkooperation ohne Druckkostenzuschuss? Pustekuchen - egal wie hoch der Wert des Gewinns ist), der Zugang zu manchen Zielgruppen wird deutlich schwieriger. Das Ergebnis: Die PR wittert die Rettung in den Social Media und wendet sich diesen zu. Doch anstatt sich ernsthaft mit den Regeln und Funktionsmechanismen der neuen, digitalen und interaktiven Medien auseinanderzusetzen, füllt der ein oder andere den alten Wein in neue Schläuche und wundert sich, das dieser dem digitalen “Publikum” nicht schmeckt.

Jetzt wird’s ungemütlich: Social Media

Das kann nicht funktionieren. Die Social Media sind keine Vielzahl von neuen Kanälen, die nur darauf warten, dass all die Unternehmensbotschaften, die in den klassischen Medien nicht mehr platziert werden können, nun bei Ihnen abgeladen werden.

Social Media - das bedeutet: (weitgehende) Demokratisierung der Medien, Abschaffung der Grenze zwischen Contentproduzent und Contentkonsument, 24/7 Dialog rund um den Globus. Mit geringem Aufwand kann jeder der will eine interessierte Öffentlichkeit erreichen und wird damit zum auch für Unternehmen wichtigen Multiplikator und Meinungsbildner. Und die Möglichkeit wird zuhauf genutzt: Der Informationsmarkt explodiert; jeder schreibt was er will; die niemals vorhanden gewesene Kontrolle von Unternehmen über Ihren Marken- und Produktbotschaften wird allzu offensichtlich. Der gefühlte Kontrollverlust ist riesig und nicht selten wird alles versucht um “die Kontrolle wieder zurückzuerlangen”: Kommunikatoren verweigern den Dialog mit den neuen Multiplikatoren, wer sich kritisch zum Unternehmen äußert wird abgemahnt. Der Kampf David gegen Goliath ist eingeläutet - den ewigen Gewinner dieses Kampfes verrät uns die Bibel.

Die einzigen “Waffen”: Wissen und die Bereitschaft, zu Neuem aufzubrechen

Will die Unternehmenskommunikation diesen Kampf bestehen, kann Sie nur eines tun: Ihn beenden. Die einzig wirksamen “Waffen” sind das Wissen und die Bereitschaft zu Neuem aufzubrechen. Das Wissen um die Funktionsweise der neuen Medien und die darauf folgende Bereitschaft in der Auseinandersetzung mit den neuen Medien einen radikalen Bruch mit alten Denkmustern zu vollziehen nimmt dem “Schreckgespenst Social Media” seine negative Aura (Klowände des Internets …) und deckt die unzähligen Chancen auf, die ein Engagement in den Social Media für eine Vielzahl von Unternehmen bereit hält.

Doch Wissen kommt nicht von ungefähr: Wer nicht weiß, wo er mit dem Lernen beginnen soll, wird keinen Erfolg haben. Plus: Der oft stressige Berufsalltag der Kommunikatoren lässt eine solche Eigeninitiative nicht selten schon im Keim ersticken.

Die Lösung: Das Thema muss auf die Agentur-/Unternehmensagenda

Es gibt nur eine Lösung: Die Social Media müssen auf die Fortbildungsagenda einer jeden Kommunikationsagentur / einer jeden Abteilung für Unternehmenskommunikation. Denn: Der “Hype” geht nicht vorbei - hier haben sich Kommunikationsstrukturen grundlegend und dauerhaft gewandelt - und während die alten Medien langsam aber sicher an Kraft verlieren, werden die Social Media immer stärker. Natürlich: Fernsehen, Radio und Print werden nicht sterben; ein paar Jahre wird der Großteil der Agenturen in Deutschland mit den klassischen Media Relations noch gutes Geld verdienen. Aber: Die Zeiten haben sich gewandelt. Schon jetzt ist ein Engagement in den Social Media nicht selten die wirksamere Kommunikationsstrategie.

Deswegen: Social Media gehören zu Deinem Repertoire als Unternehmenskommunikator. Ein grundlegendes Verständnis dieses Bereiches ist unerlässlich. Wenn Dein Chef es noch nicht weiß, sag es Ihm. Punkt.

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13 große Social Media Disaster

Der Umgang mit Social Media ist für die meisten Unternehmen noch Neuland.  Entsprechende Werkzeuge müssen zunächst richtig geschliffen und feinjustiert werden. Das Viele bis dato mit Holzhammern vorprechen und die Tragweite ihres Verhaltens im Web 2.0 noch unterschätzen, zeigen die 13 folgenden Beispiele, die mein werter Kollege Klaus Eck in fleißiger Recherche zusammen getragen hat.

Amplifyd from klauseck.typepad.com

13 große Social Media Fails

Aus Fehlern kann man sehr gut lernen, aber man sollte sie auch als solche wahrnehmen. Immer wieder entstehen im Web kleine und größere Krisen um Marken und Unternehmen, weil diese Social Media nicht ernst genommen oder einfach ignoriert haben. Eine kleine List der Social Media Fails der jüngsten Vergangenheit (2009 und 2008) habe ich im folgenden zusammengestellt. Die Social Media Krisenliste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und darf daher gerne von Ihnen ergänzt werden. Alle Fälle haben im Prinzip gemeinsam, dass zuwenig auf die Online-Kommunikation gesetzt worden ist. Statt sich auf einen Dialog einzulassen, versuchten viele Unternehmen auf herkömmliche Art und Weise zu reagieren und ihr Recht auch juristisch (ansatzweise) durchzusetzen. Nur funktioniert das in der neuen Zeit der digitalen Kommunikation so nicht mehr unbedingt, ohne dass es für sehr viel negative Aufmerksamkeit sorgt.


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1. Amazon

Auch der eCommerce-Riese Amazon musste sich aktuell mit großer Kritik aus der Social Media Gemeinde auseinandersetzen. Mehreren Buch- und Filmtitel wurde der Sales-Rank und die Möglichkeit zur Bewertung entzogen. Weiterhin konnten die Titel nur noch gefunden werden, wenn speziell nach ihrem Titel oder Autor gesucht wurde. Betroffen von dieser Maßnahme waren auffällig viele Titel mit homosexuellen Akteuren, die nach Konzernaussagen als “Adult Content” neu kategorisiert und in Folge dessen nur noch unpopulär platziert wurden. Die Maßnahme zog quer durch das Netz, jedoch vor Allem auf Twitter, Entrüstung nach sich. Im Zuge dessen hat sich auf Twitter ein eigenes Hashtag etabliert, um den Vorfall zu beschreiben, dass sich nach wie vor reger Beliebtheit erfreut, um Kritik an Amazon zu äußern: #Amazonfail.

2. Belkin

Anfang 2009 hat der Zubehör-Hersteller Belkin durch Ausschreibungen in Amazons “Marktplatz für Arbeit” Mechanical Turk eine größere Entrüstungswelle ausgelöst: Für 65 Cents pro Eintrag sollte die Bewertung eines USB-Hubs auf Amazon vorgenommen werden - die Schreiber wurden dabei aufgefordert immer eine 100%-Bewertung zu geben, so zu tun als wenn sie das Gerät besitzen würden sowie andere, negative Kommentare als “nicht hilfreich” einzustufen. Ein gewisser Michael Bayard, Mitarbeiter von Belkin, war Auftraggeber hinter den Vorgängen. Sehr schnell griffen die Blogs das Thema auf und hunderte von Kommentaren zeigten die Entrüstung der Leser. Belkin reagierte mit dem Löschen der gekauften Produktbewertungen und stellte eine Stellungnahme online.

3. Deutsche Bahn

Unlängst machte die Deutsche Bahn einmal mehr von sich Reden. Deutsche Medien enthüllten, dass die Bahn unlautere PR-Methoden im Internet eingesetzt hatte, um ihr Image aufzupolieren. Unter anderem wurden bezahlte Beiträge anonym in Internetforen veröffentlicht um Stimmung gegen den damaligen Lokführerstreit zu machen. Inwiefern sich dies langfristig auf die Glaubwürdigkeit der Bahn im Netz auswirkt, wird sich zeigen, mit positiven Effekten ist allerdings kaum zu rechnen. Darüber hinaus hat der alte Bahnchef Mehrdorn auch noch ein kleines Imagedebakel mit deutschen Bloggern erlebt.


4. Domino’s Pizza

Die in Amerika und UK ausgesprochen erfolgreiche Pizzarien-Kette zog eine Menge negativer Aufmerksamkeit auf sich, nachdem zwei Mitarbeiter ein Video auf Youtube veröffentlicht hatten, dass sie u.a. dabei zeigt, wie sie während der Zubereitung Popel auf dem Essen verteilen. Zwar erfolgte eine Reaktion von höchster Stelle, jedoch erst mit einiger Verzögerung. So konnte dieses Reputationsdesaster sich frei entfalten und die Marke deutlich schädigen.

5. Electronic Arts (EA)

Vernichtende Amazon-Bewertungen und Blog-Kritik musste EA aushalten, aber es blieb fast jede Reaktion auf die Spore-Kritik aus. Allerdings nahm der Spielehersteller im Rahmen der Krisen-PR den restriktiven Kopierschutz wieder ein wenig zurück.

6. Facebook

Ironischer Weise stand eines der Flagschiffe des Social Webs, Facebook, selbst schon mehrmals im Zentrum der Online-Kritik - u.a. übrigens auch durch Gruppen, die sich auf der eigenen Plattform formieren. Exemplarisch ist beispielsweise die Reaktion auf die Änderungen der Nutzungsbestimmungen, die Facebook Anfang des Jahres in Kraft setzte. Die neuen Bedingungen führten zur offenen Revolte der Nutzer, da sie datenschutzrechtlich sehr fragwürdige Bestimmungen enthielten. Nach anhaltenden Protesten in Blogs, auf Twitter sowie in einer Facebookgruppe selbst (über 70.000 Mitglieder), machte Facebook einen Rückzieher und setzte die alten Bestimmungen wieder in Kraft.

6. Ford

Eigentlich sah für Ford alles gut aus: Im Zuge einer Onlinekampagne stellt der Autohersteller 100 US Bloggern den 2010 an den Markt gehenden neuen Fiesta zur Verfügung, um für 6 Monate Abenteuer mit dem Auto zu erleben und natürlich online darüber zu berichten: Fiesta Movement heißt das Ganze.. Alles verlief ziemlich reibungslos und die Kampagne konnte einen positiven Buzz generieren. Solange, bis Blogger im mittleren Osten - einem der wichtigsten Märkte für Ford - anfingen danach zu fragen, warum sie bei der Kampagne komplett außen vor geblieben waren. Ein unbedachter Kommentar eines Ford-Mitarbeiters verschärfte die Situation nochmals: Er behauptete, dass die Region digital nicht weit genug entwickelt wäre, um den Erfolg zu wiederholen. Die folgenden Beschwerden der dortigen Blogger sollten ihn eines Besseren belehrt haben. Schon in der Vergangenheit hatte Ford nicht immer Glück mit den Online Relations.

7. Kemper Trautmann

Die Werbeagentur Kemper Trautmann war seinerzeit mitverantwortlich für die zu einiger Berühmtheit gelangte Kampagne “Du bist Deutschland”. Wenig amüsiert allerdings reagierte die Agentur auf die Initiative des Studenten Alexander Lehmann, der mit seiner Kampagne “Du bist Terrorist” auf die wachsende staatliche Überwachung aufmerksam machen wollte und sich dazu einiger Bezüge auf die “Du bist Deutschland” Werbespots bediente. Kemper Trautmann reagierte in Form einer Abmahnung und drohte gar eine Klage an. Wie zu erwarten, löste dies einen Sturm der Entrüstung innerhalb der Webgemeinde aus, der letzten Endes dazu führte, dass die Agentur einen Richtungswechsel vollziehen musste.

8. Motrin

Der Fall der “Motrin Moms” zeigt eindrucksvoll, wie eine gutgemeinte Werbekampagne von Meinungsführerinnen in das Gegenteil verkehrt werden kann: Mit dem Slogan “We feel your pain” sollte das von Johnson & Johnson hergestellte Medikament für Mütter platziert werden, die ihr Baby auf dem Bauch tragen. Stunden nach Schalten einer Werbe-Animation auf der firmeneigenen Website formulierte sich der Widerstand auf Twitter. Der größte Teil der Kritik richtete sich an das durch die Werbung verbreitete Statement, das Tragen von Babys sei im Trend und Motrin hätte genau das richtige Mittel für die damit verbundenen Schmerzen. Als bloggende Mütter den Fall aufgriffen und bei Youtube die ersten wütenden Videos eingestellt wurden, war Motrin gezwungen die Website offline zu nehmen und sich bei den potentiellen Kundinnen zu entschuldigen. 

9. Ryanair

Die Billigairline ist zwar an Kritik gewöhnt, doch ändert dies nichts an ihrem miserablen Image. Blogger Jason Roe zum Beispiel wurde von Ryanair-Mitarbeitern auf seinem eigenen Blog beschimpft, nachdem er über Fehler in der Buchungsmaske und die vermeintliche Möglichkeit kostenlose Flüge zu buchen gebloggt hatte. So schrieb ein Angestellter: “Jason, Du bist ein Idiot und Lügner!”. Dies machte die Runde im Netz und veranlasste Ryanair zu einem offiziellen Statement, das sich so liest: “It is Ryanair policy not to waste time and energy in corresponding with idiot bloggers and Ryanair can confirm that it won’t be happening again.”

10. Starbucks

Die bis dato meist gelungenen Social Media-Aktivitäten des Cafékonzerns wurden kürzlich von einerGegenkampagne unterlaufen. Filmmacher Robert Greenwald launchte zeitgleich mit dem Start einer neuen Starbucks Social Media-Kampagne einen kritischen Videoclip mit dem Titel “What do Starbucks and Wal Mart have in common?” und eine dazugehörige Website. Dank des geschickten Einsatzes von Twitter & Co. erhielt das Video einiges an Aufmerksamkeit mit nunmehr über 60.000 Views. Aufhänger der Kampagne sind die Arbeitsbedingungen bei Starbucks und die drohenden Entlassungen einiger Gewerkschaftsmitglieder, die nicht zum Image passen, das Starbucks online aufbauen möchte. 

11. Skittles

Es war zwar ein netter Versuch, der allerdings nach hinten losging. Die Süßigkeitenmarke Skittles launchte eine neue Homepage, auf deren Startseite die neusten Twittereinträge mit dem Wort “Skittles” eingebunden war. Zwar sorgte die Seite für einiges an Aufmerksamkeit, jedoch nicht zwangsweise positiver Natur: Viele Twitterati machten sich einen Spaß daraus ‘Skittles’ in einem möglichst negativen Kontext zu twittern. Besucher von www.skittles.com wurden mit den Ergebnissen konfrontiert und hatten allen Grund sich zu wundern.

12. SPD

Als es in der SPD hoch herging, weil Andrea Ypsilanti in Hessen aus Reihen der eigenen Partei nicht die nötige Stimmenzahl bekam, um zur Landeschefin gewählt zu werden, herrschte Schweigen auf Andrea Ypsilantis Website. Während der Server unter der Anfragelast zwar zusammenbrach, war nichts über aktuelle Vorkommnisse zu lesen. So tobte die Debatte im Netz und in den Medien, während eine Online-Reaktion auf sich warten ließ.

13. Vattenfall

Eigentlich wollte Vattenfall mit seiner “Klimaunterschrift” Kampagne das Markenimage verbessern und sich als ökologisch engagiertes Unternehmen positionieren. Allerdings ging der Schuss massiv nach hinten los: Von vielen Seiten hagelte es Vorwürfe, es handele sich einzig und allein um Greenwashing. Allen voran machte Greenpeace gegen die Kampagne mobil, indem es eine Rouge-Website zwecks Negative Campaigning aufsetzte, die Facebook-Gruppe der Kampagne enterte und die Vattenfall-eigene Website mit einigen kritischen Kommentaren schmückte. Statt auf Online-Kommunikation zu setzen, zog sich der Energiekonzern lieber zurück. Es hätte schon wenige Reaktionen genügt, um die Kritik aus der Aufmerksamkeit zu nehmen.

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